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Abszess unter der Achsel: Der umfassende Ratgeber für Betroffene

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Inhaltsverzeichnis

Ein Abszess unter der Achsel ist eine abgekapselte Eiteransammlung in der Haut der Achselhöhle. Meist beginnt er als entzündeter Haarbalg, ein sogenannter Furunkel, aus dem sich ein mit Eiter gefüllter Hohlraum bildet. Typisch ist eine gerötete, warme und schmerzhafte Schwellung, die innerhalb von Stunden bis Tagen wächst. Kleine Abszesse können sich von selbst entleeren. Bei Fieber, einer sich ausbreitenden Rötung oder einer größer werdenden Schwellung gehört der Abszess in ärztliche Behandlung. Selbst ausdrücken sollten Sie ihn nie.

Dieser Ratgeber erklärt, woran Sie einen Achselabszess erkennen, wie er behandelt wird, wie die Wunde zu Hause versorgt wird und was hinter immer wiederkehrenden Abszessen stecken kann.

Was ist ein Abszess unter der Achsel?

Ein Abszess ist ein mit Eiter gefüllter Hohlraum im Gewebe, der sich gegen seine Umgebung abkapselt. In der Achselhöhle entsteht er meist aus einem Furunkel, also einer eitrigen Entzündung eines Haarbalgs, die bis in tiefere Hautschichten reicht. Verschmelzen mehrere Furunkel miteinander, spricht man von einem Karbunkel.

Auslöser ist in den meisten Fällen das Bakterium Staphylococcus aureus. Es lebt bei vielen Menschen auf der Haut, ohne Beschwerden zu machen. Gelangt es über kleine Verletzungen in einen Haarbalg, kann es dort eine Entzündung auslösen. Die Achsel ist dafür eine typische Stelle: Hier stehen viele Haarbälge dicht beieinander, die Haut ist warm und oft feucht, sie wird bei jeder Armbewegung gerieben und häufig rasiert.

Schweißdrüsenabszess, Furunkel oder Akne inversa?

Umgangssprachlich ist oft von einem Schweißdrüsenabszess oder einer Schweißdrüsenentzündung in der Achsel die Rede. Gemeint ist damit häufig die Akne inversa (Hidradenitis suppurativa), eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Sie geht von den Haarfollikeln aus und zeigt sich vor allem in den Achseln, in der Leiste sowie im Anal- und Genitalbereich. Die ersten Knoten werden oft für Furunkel gehalten, liegen aber tiefer und brechen eher unter der Haut als nach außen auf. Mit der Zeit können sich gangartige Verbindungen unter der Haut (Fisteln) und Narben bilden. Ein einzelner Abszess ist dagegen ein akutes Geschehen, das nach der Behandlung in der Regel folgenlos oder mit einer kleinen Narbe abheilt.

Ursachen und Risikofaktoren

Ein Achselabszess entsteht, wenn Bakterien in einen Haarbalg oder in winzige Hautverletzungen eindringen. Häufige Eintrittspforten sind:

  • kleine Schnitte und Hautreizungen nach der Rasur,
  • eingewachsene Haare,
  • aufgescheuerte Haut durch Reibung, enge Kleidung und Schweiß,
  • bereits entzündete oder ekzematöse Hautstellen.

Manche Menschen sind anfälliger als andere. Zu den bekannten Risikofaktoren zählen ein geschwächtes Immunsystem, Diabetes, starkes Übergewicht, chronische Hauterkrankungen wie Ekzeme, Krebserkrankungen und ein höheres Lebensalter. Mangelnde Hygiene kann Hautinfektionen begünstigen, ist aber längst nicht immer die Ursache. Akne inversa zum Beispiel entsteht ausdrücklich nicht durch fehlende Körperpflege.

Besonders gefährdet: pflegebedürftige Menschen

Bei pflegebedürftigen Menschen kommen oft mehrere Risiken zusammen: Diabetes, eine geschwächte Abwehr und Haut, die in Hautfalten schlecht trocknet. Liegt ein gelähmter oder verkrampfter Arm dauerhaft eng am Körper an, etwa nach einem Schlaganfall, bleibt die Achselhöhle feucht und lässt sich nur schwer reinigen. Das tägliche Waschen, gründliche Abtrocknen und Beobachten der Achseln gehört deshalb fest in die Pflegeplanung bei einem Schlaganfall und in jede andere Pflegeplanung für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit. Wie empfindliche Haut in Hautfalten und im Intimbereich geschützt wird, beschreiben wir ausführlich im Ratgeber zu wundem Po bei Erwachsenen. Die Grundsätze lassen sich auf die Achseln übertragen.

Symptome: So erkennen Sie einen Achselabszess

Ein Abszess unter der Achsel entwickelt sich meist innerhalb von Stunden bis wenigen Tagen. Typische Anzeichen sind:

  • eine kirschkern- bis walnussgroße, druckempfindliche Schwellung,
  • Rötung und Überwärmung der Haut,
  • Schmerzen, besonders bei Druck und beim Bewegen des Arms,
  • eine Schwellung, die sich zunächst fest anfühlt und später weich wird, wenn der Eiter einschmilzt,
  • manchmal ein gelblicher Eiterpunkt in der Mitte.

Breitet sich die Entzündung aus, können Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl hinzukommen. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Körper die Infektion nicht mehr örtlich begrenzt.

Abszess oder etwas anderes?

Nicht jede Schwellung in der Achsel ist ein Abszess. Die folgende Übersicht hilft bei der ersten Einordnung, eine Untersuchung ersetzt sie nicht.

BefundTypische MerkmaleWas zu tun ist
Furunkel oder Abszessgerötet, warm, schmerzhaft, wächst über Stunden bis Tage, eventuell mit Eiterpunktärztlich ansehen lassen, nicht ausdrücken
Akne inversaimmer wiederkehrende, tief liegende Knoten in Achsel oder Leiste, später Fisteln und Narbenhautärztlich abklären lassen
Geschwollener Lymphknotenoft bei Infekten, bildet sich danach zurück; auffällig sind große, harte und schmerzlose Knotenhausärztlich abklären lassen, spätestens wenn die Schwellung länger als zwei bis vier Wochen besteht
Lymphstau oder Wassereinlagerungweich, nicht gerötet, nicht überwärmt, oft nach Operationenärztlich abklären lassen

Wie sich Schwellungen durch einen gestörten Lymphabfluss äußern und behandelt werden, lesen Sie am Beispiel des Lymphödems nach einer Hüft-OP.

Wann Sie mit einem Achselabszess zum Arzt sollten

Ein kleiner Furunkel kann sich von selbst entleeren und abheilen. Ärztlich ansehen lassen sollten Sie einen Abszess unter der Achsel trotzdem, denn die Behandlung beschleunigt die Heilung, lindert die Schmerzen und beugt Komplikationen vor. Zügig handeln sollten Sie in diesen Fällen:

  • Fieber, Schüttelfrost oder deutliches Krankheitsgefühl,
  • eine Rötung, die sich über die Schwellung hinaus ausbreitet,
  • starke oder rasch zunehmende Schmerzen und eine wachsende Schwellung,
  • mehrere Abszesse gleichzeitig oder immer wiederkehrende Abszesse,
  • Diabetes oder ein geschwächtes Immunsystem, etwa durch eine Chemotherapie oder die Einnahme von Kortison.

Erste Ansprechpartner sind die Hausarztpraxis oder eine chirurgische Praxis, bei wiederkehrenden Beschwerden eine hautärztliche Praxis. Nachts und am Wochenende erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Bei hohem Fieber mit Verwirrtheit, Atemnot oder Kreislaufproblemen wählen Sie den Notruf 112.

Warum Sie einen Abszess nicht selbst ausdrücken sollten

Drücken, Aufstechen oder Aufkratzen kann Bakterien in Blut- und Lymphgefäße pressen. Die Entzündung breitet sich dann aus, im ungünstigsten Fall bis zu einer Blutvergiftung (Sepsis). Am größten ist diese Gefahr im Gesicht, doch auch unter der Achsel gilt: Finger weg, das Eröffnen gehört in ärztliche Hände.

Behandlung: Was bei einem Achselabszess hilft

Im frühen Stadium: Wärme und Zugsalbe

Solange der Abszess noch klein ist, kann die Ärztin oder der Arzt feucht-warme, antiseptische Umschläge oder Verbände mit Zugsalbe (Wirkstoff Ammoniumbituminosulfonat) empfehlen. Sie sollen die Reifung beschleunigen, damit sich ein kleiner Abszess von selbst öffnet. Bleibt die Besserung aus oder wird die Schwellung größer, ist eine Eröffnung nötig.

Abszessspaltung: die Standardbehandlung

Die wirksamste Behandlung ist, den Abszess zu eröffnen. Unter örtlicher Betäubung setzt die Ärztin oder der Arzt einen kleinen Schnitt (Inzision), lässt Eiter und Wundflüssigkeit ab (Drainage) und spült die Abszesshöhle. Größere oder tief liegende Abszesse werden in einer chirurgischen Praxis oder im Krankenhaus operiert. Die Wunde wird danach meist nicht zugenäht, sondern bleibt offen, damit Sekret abfließen kann und sie von innen heraus abheilt. Oft wird dazu ein Gaze- oder Silikonstreifen eingelegt, der anfangs täglich gewechselt wird.

Wann Antibiotika nötig sind

Ist der Abszess vollständig entleert, sind Antibiotika meist nicht erforderlich. Sie kommen vor allem infrage, wenn sich die Entzündung auf die umliegende Haut ausbreitet, Fieber auftritt, mehrere Abszesse bestehen, das Immunsystem geschwächt ist oder sich der Abszess durch die Drainage nicht bessert.

Behandlung bei Akne inversa

Steckt eine Akne inversa hinter den Beschwerden, reicht es auf Dauer nicht, einzelne Abszesse zu eröffnen. Die Erkrankung ist nicht heilbar, lässt sich aber mit Medikamenten, antiseptischen Waschlotionen und operativen Eingriffen lindern und in ihrem Fortschreiten bremsen. Die Behandlung gehört in hautärztliche Hände.

Wundversorgung zu Hause nach der Abszessspaltung

Nach der Eröffnung beginnt die eigentliche Heilungsphase. Kliniken geben ihren Patientinnen und Patienten dafür Hinweise wie diese mit:

  • Anfangs täglich versorgen: Die offene Wunde wird zunächst täglich gespült und neu verbunden, in der Hausarztpraxis, in einer chirurgischen Praxis oder nach Anleitung zu Hause.
  • Ausduschen nach Anleitung: Oft darf die Wunde nach dem Abnehmen des Verbands mit klarem Wasser ausgeduscht werden, wenn Ihre Klinik oder Praxis Sie dazu angeleitet hat. Verwenden Sie dafür keine Seife und keine Duschzusätze.
  • Geduld einplanen: Bis eine offene Abszesswunde vollständig verheilt ist, vergehen einige Wochen, bei großen Befunden auch Monate.
  • Schonen nach Vorgabe: Wie lange Sie sich körperlich schonen sollten, handhaben Kliniken unterschiedlich. Manche empfehlen etwa zwei Wochen Schonung, andere erlauben Sport schon bald nach dem Eingriff. Arbeitsunfähig sind Sie je nach Tätigkeit und Befund etwa eine bis zwei Wochen. Die genaue Dauer legt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest.
  • Kein Schwimmbad, keine Sauna: Solange die Wunde offen ist, sollten Sie öffentliche Bäder und Saunen meiden.

Melden Sie sich umgehend in der Praxis oder Klinik, wenn sich die Wunde erneut stark rötet, auffällig nässt oder riecht, die Schmerzen wieder zunehmen oder Fieber und Schüttelfrost auftreten.

Hygiene bei der Wundversorgung

Waschen oder desinfizieren Sie sich vor und nach jedem Verbandwechsel die Hände, fassen Sie die Wundauflage nur am Rand an und entsorgen Sie gebrauchtes Material direkt. Handtücher, Rasierer und Deoroller sollten Sie nicht mit anderen teilen, solange die Wunde nicht verheilt ist. Dieselben Hygieneregeln gelten für jede Stelle, an der Keime in den Körper gelangen können, bei pflegebedürftigen Menschen etwa auch für einen Blasenkatheter. Dort kommt es zusätzlich darauf an, wie oft ein Blasenkatheter gewechselt werden muss.

Wenn Sie die Wunde nicht selbst versorgen können

Können Sie die Wunde nicht selbst versorgen und kann das auch niemand in Ihrem Haushalt übernehmen, kann die Ärztin oder der Arzt häusliche Krankenpflege verordnen. Die Häusliche Krankenpflege-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses sieht dafür die Leistung „Wundversorgung einer akuten Wunde“ vor: Anlegen und Wechseln von Verbänden, Kontrolle der Wundheilung, Reinigung und Spülen unter aseptischen, also keimfreien Bedingungen. Erst- und Folgeverordnungen gelten jeweils für bis zu vier Wochen. Ein ambulanter Pflegedienst übernimmt dann die Verbandwechsel und dokumentiert den Heilungsverlauf.

Vorbeugen: So senken Sie das Risiko

  • Schonend rasieren: Nutzen Sie eine saubere, scharfe Klinge und rasieren Sie nicht über gereizte oder entzündete Stellen. Jede kleine Verletzung ist eine mögliche Eintrittspforte für Bakterien.
  • Achseln sauber und trocken halten: Trocknen Sie die Achseln nach dem Waschen gründlich ab. Das ist besonders wichtig bei Menschen, die viel liegen oder den Arm wenig bewegen.
  • Luftige Kleidung tragen: Locker sitzende, hautfreundliche Kleidung vermindert Reibung und Wärmestau.
  • Risikofaktoren angehen: Bei Diabetes hilft ein gut eingestellter Blutzucker. Bei einer Neigung zu Akne inversa raten Fachleute außerdem, nicht zu rauchen und auf ein normales Körpergewicht zu achten.

Immer wieder Abszesse unter der Achsel: Was dahinterstecken kann

Treten Abszesse in der Achsel wiederholt auf, lohnt sich eine gezielte Abklärung. Zwei Ursachen spielen dabei eine besondere Rolle:

  • Akne inversa: Schätzungen zufolge sind weltweit bis zu vier Prozent der Menschen betroffen, Frauen etwa dreimal so häufig wie Männer. Bei rund 40 Prozent der Betroffenen kommt die Erkrankung bereits in der Familie vor. Sie ist nicht ansteckend. Die Diagnose stellt eine hautärztliche Praxis anhand der Krankengeschichte und der Untersuchung der Haut.
  • Besondere Staphylokokken (PVL-positive S. aureus): Bestimmte Stämme bilden das Gift Panton-Valentine-Leukozidin und verursachen gehäuft Hautabszesse, oft plötzlich neu und an verschiedenen Körperstellen. Sie werden vor allem über engen Körperkontakt weitergegeben, deshalb sind häufig auch Angehörige betroffen. Ein Abstrich kann den Erreger nachweisen. Danach kann eine mehrtägige Keimreduktion auf Haut und Schleimhäuten (Dekolonisation) helfen, bei Bedarf gemeinsam mit den Menschen im Haushalt.

Außerdem sollte die Ärztin oder der Arzt bei wiederkehrenden Abszessen an einen bisher unerkannten Diabetes oder eine Abwehrschwäche denken. Chronische Hautprobleme in der Achsel belasten viele Betroffene auch seelisch, etwa durch Schmerzen, Geruch oder Scham. Sprechen Sie das in der Praxis offen an. Selbsthilfegruppen und psychologische Unterstützung können entlasten.

Wie ein Pflegedienst unterstützen kann

Für die meisten Menschen ist ein Achselabszess eine unangenehme, aber gut behandelbare Episode. Schwieriger wird es für ältere und pflegebedürftige Menschen, die sich die Achsel nicht selbst waschen, eine Wunde nicht selbst versorgen oder Warnzeichen nicht selbst erkennen können. Als ambulanter Pflegedienst in Berlin übernimmt DAKOS auf ärztliche Verordnung die Behandlungspflege, zu der auch Verbandwechsel und Wundkontrolle gehören, und leitet Angehörige bei der Haut- und Wundpflege an. Einen Überblick gibt die Seite zu den Leistungen des Pflegedienstes. Für ein persönliches Gespräch vereinbaren Sie gern einen Beratungstermin über unser Kontaktformular.

Fazit

Ein Abszess unter der Achsel ist schmerzhaft, lässt sich aber gut behandeln. Kleine Abszesse heilen oft mit Wärme und Geduld, größere werden ärztlich eröffnet und heilen danach über einige Wochen als offene Wunde ab. Fieber, eine sich ausbreitende Rötung und immer wiederkehrende Abszesse sind Gründe, zeitnah ärztlichen Rat einzuholen. Weitere Themen rund um Haut, Wunden und häusliche Pflege finden Sie in unserem Pflegeratgeber.

Häufige Fragen zum Abszess unter der Achsel

Ist ein Abszess unter der Achsel gefährlich?
In der Regel lässt er sich gut behandeln. Gefährlich wird er, wenn sich die Entzündung ausbreitet. Fieber, Schüttelfrost und eine sich ausbreitende Rötung sind Warnzeichen, bei denen Sie zügig ärztliche Hilfe brauchen.
Geht ein Abszess unter der Achsel von allein weg?
Kleine Abszesse und Furunkel können sich von selbst entleeren oder zurückbilden. Größere Abszesse heilen meist erst, wenn der Eiter durch einen kleinen Schnitt abgelassen wurde.
Wie lange ist man mit einem Achselabszess krankgeschrieben?
Nach einer Abszessspaltung sind viele Menschen je nach Tätigkeit und Größe des Befunds etwa ein bis zwei Wochen arbeitsunfähig. Die offene Wunde braucht meist einige Wochen, bis sie ganz verheilt ist.
Welcher Arzt behandelt einen Abszess unter der Achsel?
Erste Anlaufstelle ist die Hausarztpraxis. Eröffnet wird ein Abszess oft in einer chirurgischen Praxis oder im Krankenhaus. Bei immer wiederkehrenden Abszessen ist eine hautärztliche Praxis die richtige Adresse.
Brauche ich bei einem Achselabszess Antibiotika?
Meist nicht, wenn der Abszess vollständig entleert wurde. Antibiotika sind vor allem bei Fieber, einer Ausbreitung der Entzündung, mehreren Abszessen oder einem geschwächten Immunsystem nötig.
Was ist ein Schweißdrüsenabszess in der Achsel?
So werden entzündete, eitrige Knoten in der Achsel umgangssprachlich oft genannt. Bei wiederkehrenden Knoten steckt häufig eine Akne inversa dahinter, die von den Haarfollikeln ausgeht. Lassen Sie das hautärztlich abklären.
Ist ein Achselabszess ansteckend?
Die Bakterien im Eiter können über engen Kontakt weitergegeben werden. Achten Sie deshalb auf Händehygiene und teilen Sie Handtücher und Rasierer nicht. Akne inversa selbst ist nicht ansteckend.

Stand: September 2026. Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Behandlung.

Quellen

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