Pflegekraft hilft altem Mann bei der häuslichen Pflege

Häusliche Pflege durch Angehörige

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Inhaltsverzeichnis

Alte Menschen wollen nicht immer in ein Pflegeheim, sondern wollen so lange wie möglich zu Hause in den eigenen vier Wänden bleiben. Solange eine Person selbstständig und unabhängig ist, stellt das kein Problem dar. Wird die Seniorin oder der Senior aber krank und/oder ist auf einmal eingeschränkt, kann das durchaus zur Herausforderung werden. Deswegen wird die häusliche Pflege durch Angehörige oft übernommen. 

Was bedeutet häusliche Pflege?

Die häusliche Pflege ist, wie der Name schon verrät, die Versorgung pflegebedürftiger Menschen innerhalb ihrer häuslichen Umgebung und nicht stationär. Ergänzen lässt sie sich durch die Tagespflege, die als teilstationäres Angebot in einer Einrichtung stattfindet. Die häusliche Pflege ermöglicht es dem pflegebedürftigen Menschen möglichst lange im heimischen und familiären Umfeld zu bleiben.
Der Begriff „pflegebedürftige Menschen“ bedeutet übrigens nicht immer automatisch Senioren, auch wenn dies meist mit diesem Begriff verbunden wird. Auch jüngere Menschen können von heute auf morgen aus den verschiedensten Gründen plötzlich pflegebedürftig werden. Rund 86 Prozent aller Pflegebedürftigen, also knapp neun von zehn, werden zu Hause versorgt (Statistisches Bundesamt, Stand Ende 2023). Häuslicher Pflege wird durch den Gesetzgeber Vorrang eingeräumt. Das Schlagwort: Ambulant vor stationär.

Häusliche Krankenpflege vs. Häusliche Pflege

Unter häuslicher Pflege versteht man, wie bereits erwähnt, die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in ihren eigenen vier Wänden. Diese wird von der Pflegeversicherung oder der Sozialhilfe getragen. Voraussetzung für einen Anspruch ist, dass die Pflegebedürftigkeit voraussichtlich mindestens sechs Monate andauert.

In Deutschland ist die häusliche Krankenpflege eine Leistung der Krankenkasse und umfasst im akuten Krankheitsfall die erforderliche ambulante Grund- und Behandlungspflege (§ 37 SGB V). Auch die hauswirtschaftliche Versorgung ist darin enthalten. Es ist also eine Zusammenfassung verschiedener Leistungen.

Die ambulante Grundpflege umfasst beispielsweise Hilfe bei der Körperpflege, beim Umziehen und bei den Mahlzeiten. Dies kann auch von pflegenden Angehörigen übernommen werden. Ab Pflegegrad 2 übernimmt die private beziehungsweise gesetzliche Pflegeversicherung die Grundpflege durch einen Pflegedienst bis zur Höhe der Pflegesachleistung; bei Pflegegrad 1 lässt sich dafür der Entlastungsbetrag einsetzen.
Unter Behandlungspflege (SGB V), die ärztlich verordnet und von der Krankenkasse gezahlt wird, versteht man beispielsweise die Wundversorgung, den Verbandswechsel, die Blutdruck- und Blutzuckermessung und die Dekubitusbehandlung. Die Behandlungspflege wird immer auf ärztliche Verordnung und von examinierten Pflegekräften durchgeführt.
Last but not least gibt es noch die hauswirtschaftliche Versorgung. Darunter fällt beispielsweise das Einkaufen, das Kochen und die Zubereitung von warmen und kalten Mahlzeiten oder das Reinigen der Wohnung. Außerdem fallen unter die hauswirtschaftliche Versorgung das Wechseln und Waschen der Kleidung sowie das Heizen der Wohnung, beziehungsweise der Wohnräume. Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung werden bei der Pflegekasse beantragt, die Behandlungspflege verordnet der Arzt zulasten der Krankenkasse.

Rentenversicherung für pflegende Angehörige

Übernehmen Angehörige die häusliche Pflege, müssen sie beruflich häufig zurückstecken oder den Beruf der pflegebedürftigen Person zuliebe sogar ganz aufgeben. Für sie zahlt die Pflegeversicherung unter bestimmten Voraussetzungen die Beiträge zur Rentenversicherung.

Die Bedingungen

Die zu pflegende Person (es können auch mehrere sein) muss mindestens Pflegegrad Zwei haben. Die Pflege muss mindestens 10 Stunden in der Woche, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage, erfolgen. Außerdem darf die pflegende Person nicht mehr als 30 Stunden in der Woche nebenbei arbeiten. Das gilt auch für die Pflege von Nachbarn, Freunden oder Bekannten. Ganz wichtig: Die Pflege muss in häuslicher Umgebung erfolgen. Die Höhe des Pflegegrads wird durch den Medizinischen Dienst (MD, früher MDK) festgestellt.

Voraussetzungen

Die Pflegekasse zahlt natürlich nicht blind die Beiträge zur Rentenversicherung. Die Voraussetzungen werden geprüft:

  • ob die Pflege überhaupt notwendig ist. Das wird durch den Medizinischen Dienst festgestellt. Sobald der Fragebogen der Pflegekasse zur sozialen Sicherung der Pflegeperson ausgefüllt und abgegeben wurde, findet die Prüfung statt.
  • ob die zu pflegende Person Ansprüche aus der gesetzlichen, beziehungsweise privaten Pflegeversicherung hat
  • ob der Wohnsitz, beziehungsweise der gewöhnliche Aufenthaltsort, dauerhaft ist

Soziale Absicherung der Pflegeperson

Neben den Beiträgen zur Rentenversicherung zahlt die Pflegekasse unter bestimmten Voraussetzungen auch Beiträge zur Arbeitslosenversicherung für die Pflegenden; gesetzlich unfallversichert sind pflegende Angehörige während der Pflegetätigkeit ohnehin beitragsfrei. Voraussetzung für die Arbeitslosenversicherung ist allerdings, dass sich die Pflegeperson mindestens 10 Stunden, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage in der Woche, um den pflegebedürftigen Angehörigen kümmert. Außerdem müssen vor der Pflegetätigkeit auch Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt worden sein.

Entlastungsbetrag

Pflegebedürftige mit einem Pflegegrad der Stufe Eins bis Fünf können einen sogenannten Entlastungsbetrag in Höhe von 131 Euro monatlich nutzen. Dieser ist allerdings zweckgebunden und darf nur dazu verwendet werden, pflegende Angehörige oder Nahestehende, die pflegen, zu entlasten und um deren Selbstbestimmtheit und Selbständigkeit zu fördern. Wird der Entlastungsbetrag in einem Monat nicht aufgebraucht, sammelt er sich innerhalb des Kalenderjahres an; was bis zum Jahresende nicht verbraucht ist, kann noch bis zum 30. Juni des Folgejahres genutzt werden.

Pflegende Angehörige - oft überlastet

Wer jeden Tag für seine pflegebedürftigen Eltern, das pflegebedürftige Kind oder seinen Partner da ist, leistet etwas ganz Großartiges.
Die häusliche Pflege durch Angehörige im häuslichen Umfeld ist enorm anspruchsvoll. Oft stellen pflegende Angehörige ihre eigenen Bedürfnisse hintan, was dann in Überforderung und Burn-out enden kann. Ebenso sind Rückenprobleme und psychosomatische Störungen keine Seltenheit.

Besonders das Thema Demenz kann einen pflegenden Angehörigen vor Herausforderungen stellen; ist Sprache kaum noch möglich, schafft die basale Stimulation in der Pflege einen Zugang über die Sinne. Einen ambulanten Pflegedienst in Berlin in Anspruch zu nehmen, ist kein Zeichen von Schwäche. Dieser kann vielmehr unterstützen und entlasten. Damit ein Pflegedienst zum Einsatz kommen kann, muss dieser zunächst beauftragt werden.

Welche Vorteile hat die Pflege durch einen häuslichen Pflegedienst?

Der größte Pluspunkt der Pflege durch einen häuslichen Pflegedienst ist wahrscheinlich die große Entlastung der pflegenden Angehörigen. Außerdem ist es der zu pflegenden Person oft ganz recht, wenn intime Angelegenheiten, wie beispielsweise die Hilfe beim Toilettengang, von einer Pflegekraft begleitet werden.
Zudem wird Pflegefehlern vorgebeugt, da die Pflege von einer professionellen Kraft übernommen wird. Die Betreuung und Versorgung der zu pflegenden Person wird vorher in einem Plan festgelegt; wie dieser strukturiert aufgebaut wird, zeigt das PESR-Schema mit Pflegeplanung-Beispiel. In einer Pflegedokumentation werden die durchgeführten Aufgaben festgehalten, und es werden auch nur diese abgerechnet. Die einzelnen Tätigkeiten, die ausgeführt werden, heißen Pflegesachleistungen.
Die Pflege kann zwischen dem Pflegedienst und dem pflegenden Angehörigen aufgeteilt werden. Je nach Pflegegrad kann es durch die Kombinationsleistung einen höheren Zuschuss geben. Reicht auch das nicht aus, kommt eine 24-Stunden-Pflege zu Hause mit deutschen Pflegekräften in Betracht.
Übrigens: Nicht jeder Pflegedienst bietet die gleichen Leistungen an. Einige haben sich beispielsweise auf die außerklinische Intensivbetreuung oder die Palliativpflege spezialisiert. Es ist also enorm wichtig, die Leistungen schon im Vorfeld abzuklären. Was der Pflegedienst DAKOS im Einzelnen übernimmt, zeigt unsere Übersicht über die DAKOS-Leistungen.

Wie sieht es mit den Kosten für den Pflegedienst aus?

Wie hoch die Kosten genau sind, lässt sich pauschal nicht beantworten; eine erste Orientierung geben die Kosten für eine 8-Stunden-Pflege zu Hause. Zum einen sind die Preise von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Zum anderen sind die Leistungen ganz genau in Punktewerte eingeteilt. Die Punktewerte wiederum haben einen bestimmten Wert in Euro. Wie hoch dieser Wert ist, wird individuell zwischen Pflegekasse und Pflegedienst ausgehandelt. Der Pflegedienst hat sich dann an diese Vergütungsvereinbarung zu halten und darf auch nicht mehr abrechnen. Vor Vertragsschluss muss der Pflegedienst Sie über die voraussichtlichen Kosten informieren, in der Regel schriftlich (§ 120 Abs. 3 SGB XI). Pauschal gilt: Je höher der Pflegegrad, desto mehr übernimmt die Pflegekasse.
Der Eigenanteil kann im Übrigen von einer privaten Pflegezusatzversicherung übernommen werden, wenn im Vorfeld eine abgeschlossen wurde. Da die Pflegebedürfnisse auch immer eine individuelle Angelegenheit sind, wird eine persönliche Beratung im Voraus mit der ambulanten Pflege empfohlen. Das Team von DAKOS steht Ihnen natürlich für ein Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.

Warum ist der ambulante Pflegedienst von DAKOS die richtige Wahl?

Grundlage der pflegerischen Arbeit des Pflegedienstes DAKOS ist die ganzheitliche Versorgung der zu pflegenden Person – unter Einbeziehung der individuellen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von DAKOS sehen die Patienten immer als Individuum und begegnen ihnen mit dem nötigen Respekt für eine würdevolle Pflege. Für das Team von DAKOS bedeutet Pflege auch, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, in der sich der zu Pflegende wohlfühlen kann. Das wiederum fördert auch die Gesundheit.

Die examinierten Pflegekräfte werden alle gemäß ihrer Qualifikation entsprechend eingesetzt. Dafür sorgen die Pflegedienstleitung von DAKOS Daniil Buylenko und die stellvertretende Pflegedienstleitung Konstantin Khorovsky. Ständige Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird großgeschrieben, um eine fachlich und menschlich einwandfreie Pflege zu garantieren. Der Pflegedienst DAKOS arbeitet zudem eng mit Ärzten, Physiotherapeuten, medizinischer Fußpflege, Sanitätshäusern (Reha-Technik), Angehörigen, Krankenkassen, Apotheken und Betreuern zusammen.
Die Serviceleistung von DAKOS umfasst unter anderem auch die Vorbereitung auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (früher MDK). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten die zu pflegende Person – und natürlich auch die Angehörigen – durch das komplette Procedere zur Erlangung eines Pflegegrades.
Fordern Sie einfach über das Formular auf dieser Seite eine Beratung an, um mehr über die weiteren Leistungen im Angebot zu erfahren. Das Team steht Ihnen zudem auch telefonisch mit Rat und Tat 24 Stunden zur Verfügung.

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