Die häusliche Pflege ist, wie der Name schon verrät, die Versorgung pflegebedürftiger Menschen innerhalb ihrer häuslichen Umgebung und nicht stationär. Ergänzen lässt sie sich durch die Tagespflege, die als teilstationäres Angebot in einer Einrichtung stattfindet. Die häusliche Pflege ermöglicht es dem pflegebedürftigen Menschen möglichst lange im heimischen und familiären Umfeld zu bleiben.
Der Begriff „pflegebedürftige Menschen“ bedeutet übrigens nicht immer automatisch Senioren, auch wenn dies meist mit diesem Begriff verbunden wird. Auch jüngere Menschen können von heute auf morgen aus den verschiedensten Gründen plötzlich pflegebedürftig werden. Rund 86 Prozent aller Pflegebedürftigen, also knapp neun von zehn, werden zu Hause versorgt (Statistisches Bundesamt, Stand Ende 2023). Häuslicher Pflege wird durch den Gesetzgeber Vorrang eingeräumt. Das Schlagwort: Ambulant vor stationär.
Unter häuslicher Pflege versteht man, wie bereits erwähnt, die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in ihren eigenen vier Wänden. Diese wird von der Pflegeversicherung oder der Sozialhilfe getragen. Voraussetzung für einen Anspruch ist, dass die Pflegebedürftigkeit voraussichtlich mindestens sechs Monate andauert.
Die ambulante Grundpflege umfasst beispielsweise Hilfe bei der Körperpflege, beim Umziehen und bei den Mahlzeiten. Dies kann auch von pflegenden Angehörigen übernommen werden. Ab Pflegegrad 2 übernimmt die private beziehungsweise gesetzliche Pflegeversicherung die Grundpflege durch einen Pflegedienst bis zur Höhe der Pflegesachleistung; bei Pflegegrad 1 lässt sich dafür der Entlastungsbetrag einsetzen.
Unter Behandlungspflege (SGB V), die ärztlich verordnet und von der Krankenkasse gezahlt wird, versteht man beispielsweise die Wundversorgung, den Verbandswechsel, die Blutdruck- und Blutzuckermessung und die Dekubitusbehandlung. Die Behandlungspflege wird immer auf ärztliche Verordnung und von examinierten Pflegekräften durchgeführt.
Last but not least gibt es noch die hauswirtschaftliche Versorgung. Darunter fällt beispielsweise das Einkaufen, das Kochen und die Zubereitung von warmen und kalten Mahlzeiten oder das Reinigen der Wohnung. Außerdem fallen unter die hauswirtschaftliche Versorgung das Wechseln und Waschen der Kleidung sowie das Heizen der Wohnung, beziehungsweise der Wohnräume. Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung werden bei der Pflegekasse beantragt, die Behandlungspflege verordnet der Arzt zulasten der Krankenkasse.
Die zu pflegende Person (es können auch mehrere sein) muss mindestens Pflegegrad Zwei haben. Die Pflege muss mindestens 10 Stunden in der Woche, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage, erfolgen. Außerdem darf die pflegende Person nicht mehr als 30 Stunden in der Woche nebenbei arbeiten. Das gilt auch für die Pflege von Nachbarn, Freunden oder Bekannten. Ganz wichtig: Die Pflege muss in häuslicher Umgebung erfolgen. Die Höhe des Pflegegrads wird durch den Medizinischen Dienst (MD, früher MDK) festgestellt.
Neben den Beiträgen zur Rentenversicherung zahlt die Pflegekasse unter bestimmten Voraussetzungen auch Beiträge zur Arbeitslosenversicherung für die Pflegenden; gesetzlich unfallversichert sind pflegende Angehörige während der Pflegetätigkeit ohnehin beitragsfrei. Voraussetzung für die Arbeitslosenversicherung ist allerdings, dass sich die Pflegeperson mindestens 10 Stunden, verteilt auf regelmäßig mindestens zwei Tage in der Woche, um den pflegebedürftigen Angehörigen kümmert. Außerdem müssen vor der Pflegetätigkeit auch Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt worden sein.
Pflegebedürftige mit einem Pflegegrad der Stufe Eins bis Fünf können einen sogenannten Entlastungsbetrag in Höhe von 131 Euro monatlich nutzen. Dieser ist allerdings zweckgebunden und darf nur dazu verwendet werden, pflegende Angehörige oder Nahestehende, die pflegen, zu entlasten und um deren Selbstbestimmtheit und Selbständigkeit zu fördern. Wird der Entlastungsbetrag in einem Monat nicht aufgebraucht, sammelt er sich innerhalb des Kalenderjahres an; was bis zum Jahresende nicht verbraucht ist, kann noch bis zum 30. Juni des Folgejahres genutzt werden.
Der größte Pluspunkt der Pflege durch einen häuslichen Pflegedienst ist wahrscheinlich die große Entlastung der pflegenden Angehörigen. Außerdem ist es der zu pflegenden Person oft ganz recht, wenn intime Angelegenheiten, wie beispielsweise die Hilfe beim Toilettengang, von einer Pflegekraft begleitet werden.
Der Eigenanteil kann im Übrigen von einer privaten Pflegezusatzversicherung übernommen werden, wenn im Vorfeld eine abgeschlossen wurde. Da die Pflegebedürfnisse auch immer eine individuelle Angelegenheit sind, wird eine persönliche Beratung im Voraus mit der ambulanten Pflege empfohlen. Das Team von DAKOS steht Ihnen natürlich für ein Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.
Die examinierten Pflegekräfte werden alle gemäß ihrer Qualifikation entsprechend eingesetzt. Dafür sorgen die Pflegedienstleitung von DAKOS Daniil Buylenko und die stellvertretende Pflegedienstleitung Konstantin Khorovsky. Ständige Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird großgeschrieben, um eine fachlich und menschlich einwandfreie Pflege zu garantieren. Der Pflegedienst DAKOS arbeitet zudem eng mit Ärzten, Physiotherapeuten, medizinischer Fußpflege, Sanitätshäusern (Reha-Technik), Angehörigen, Krankenkassen, Apotheken und Betreuern zusammen.
Die Serviceleistung von DAKOS umfasst unter anderem auch die Vorbereitung auf die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (früher MDK). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten die zu pflegende Person – und natürlich auch die Angehörigen – durch das komplette Procedere zur Erlangung eines Pflegegrades.
Fordern Sie einfach über das Formular auf dieser Seite eine Beratung an, um mehr über die weiteren Leistungen im Angebot zu erfahren. Das Team steht Ihnen zudem auch telefonisch mit Rat und Tat 24 Stunden zur Verfügung.