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COPD – Unterschätzte Krankheit, die Millionen betrifft 

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COPD ist eine ernsthafte Erkrankung, die oft auf die leichte Schulter genommen wird. Millionen von Menschen weltweit sind davon betroffen und leiden unter den Symptomen. Doch es gibt Hoffnung: Mit der richtigen Behandlung und Vorsorge kann man die Krankheit besser kontrollieren und ein erfülltes Leben führen. In diesem Beitrag wird diskutiert, was ein COPD-Leiden ist, welche Ursachen und welche Risiken es gibt und wie man sich bestmöglich schützen kann.

Was ist die chronische obstruktive Lungenerkrankung eigentlich?

Eine chronisch obstruktive Lungenkrankheit, kurz: COPD, ist zunächst einmal nicht anderes als eine chronisch obstruktive Bronchitis. Diese wird oft unterschätzt, obwohl sie Millionen von Menschen weltweit betrifft. Die Abkürzung steht für die englische Bezeichnung „chronic obstructive pulmonary disease“, deutsch: „Chronische obstruktive Lungenerkrankung“. Der Begriff umfasst letztlich verschiedene Erkrankungen bzw. Stadien wie eine chronische Entzündung der Bronchien und Lungenemphysem, eine Überblähung der Lunge.

Dabei vergrößern sich die Lufträume in den Lungenbläschen, was zu einer Verschlechterung der Atmungsfunktion führen kann. Die betroffenen Patienten haben oft Schwierigkeiten, ausreichend Luft auszuatmen und leiden unter Atemnot bei Belastung. Die Überblähung der Lunge kann wiederum zu einem Cor pulmonale führen, einer rechtsseitigen Herzerkrankung, die durch einen erhöhten Druck in den Lungengefäßen entsteht.

Chronische obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) können nicht geheilt werden, aber eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann dazu beitragen, die Symptome zu lindern und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Eine Diagnose wird durch Lungenfunktionstests gestellt, bei denen die Luftmenge gemessen wird, die ein Patient beim Ein- und Ausatmen aus seinen Lungen herausbekommt. Rauchen ist der Hauptursprung für COPD-Leiden, aber auch Umweltverschmutzung und genetische Faktoren können eine Rolle spielen.

Es ist wichtig, dass Menschen ihre Lungengesundheit überwachen, insbesondere wenn sie rauchen oder einer hohen Schadstoffbelastung ausgesetzt sind. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann dazu beitragen, den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Wie wird die COPD-Krankheit diagnostiziert?

Um eine COPD-Diagnose zu stellen, führt der Arzt zunächst eine körperliche Untersuchung durch und befragt den Patienten nach seinen Symptomen und seiner Krankengeschichte. Anschließend erfolgt eine Lungenfunktionsprüfung, bei der die Atemfunktion des Patienten gemessen wird.

Hierbei wird insbesondere die Lungenkapazität sowie der Luftstrom beim Ein- und Ausatmen ermittelt. Mithilfe dieser Messwerte kann der Schweregrad der Erkrankung bestimmt werden. Zusätzlich kann eine Blutgas Analyse durchgeführt werden, um den Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt im Blut zu messen.

Weitere Untersuchungen wie Röntgenaufnahmen oder CT-Scans können ebenfalls zur Diagnosestellung herangezogen werden. Da COPD-Leiden oft mit anderen Lungenerkrankungen verwechselt werden kann, ist eine korrekte Diagnose besonders wichtig.

Welche Symptome sind typisch für COPD-Erkrankungen?

Typische Symptome für chronische obstruktive Lungenerkrankungen sind Husten mit Auswurf und Atemnot bei Belastung. Besonders bei körperlicher Anstrengung oder bei einer Erkältung können sie verstärkt auftreten. Auch nächtliche Hustenanfälle können ein Hinweis sein.

Bei fortgeschrittener Erkrankung kann es zu geschwollenen Beinen, Schwindel sowie einer Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit kommen, sodass bereits einfache Tätigkeiten wie Treppensteigen zur Herausforderung werden.

Ein weiteres typisches Symptom ist die sogenannte „Morgenmüdigkeit„, bei der Betroffene besonders morgens unter starker Atemnot leiden. Da diese Symptome auch bei anderen Erkrankungen auftreten können, ist eine Diagnose durch einen Lungenfacharzt unerlässlich.

Wie kann man COPD-Symptome behandeln?

Eine vollständige Heilung gibt es leider nicht, aber es gibt viele Möglichkeiten, um die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. Die wichtigsten Maßnahmen sind, mit dem Rauchen aufzuhören sowie eine gezielte medikamentöse Therapie. Inhalationstherapien mit bronchienerweiternden Medikamenten können dabei helfen, die Atmung zu erleichtern und den Sauerstofftransport im Körper zu verbessern.

Auch regelmäßiges körperliches Training und Atemübungen können positiv auf die Lungenfunktion wirken. In fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung kann auch eine Langzeit-Sauerstofftherapie notwendig werden. Betroffene sich gegebenenfalls von einem Arzt beraten lassen und gemeinsam mit ihm einen individuellen Behandlungsplan erstellen.

Was man über die Ursachen und Risikofaktoren wissen muss

Eine der wichtigsten Fragen, die sich bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung stellt, ist die nach den Ursachen und Risikofaktoren. Denn obwohl die Krankheit Millionen von Menschen betrifft, ist vielen nicht bewusst, wie sie entsteht und welche Faktoren das Risiko einer Erkrankung erhöhen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass COPD durch eine Entzündung der Atemwege entsteht, die durch Schadstoffe wie Zigarettenrauch oder Feinstaub ausgelöst wird.

Rauchen gilt daher als einer der größten Risikofaktoren für COPD-Beschwerden. Doch auch andere Schadstoffe wie berufliche Stäube können zu einer Erkrankung führen. Zudem spielen auch genetische Faktoren eine Rolle. Menschen mit einem Alpha-1-Antitrypsin Mangel, bei dem ein bestimmtes Protein fehlt, haben ein höheres Risiko, an COPD-Lungenbeschwerden zu erkranken.

Warum ist es so wichtig, dass die eigene Lungengesundheit regelmäßig überwacht wird?

Eine gesunde Atmung ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wenn wir nicht richtig atmen können, kann dies Auswirkungen auf unsere tägliche Routine und unser Wohlbefinden haben. Es ist wichtig zu verstehen, dass eine frühzeitige Diagnose der Lungengesundheit entscheidend sein kann, um die Entwicklung von Lungenkrankheiten zu verlangsamen oder zu verhindern.

Regelmäßige Arztbesuche und Lungentests können dazu beitragen, Anzeichen von Atemproblemen frühzeitig zu erkennen. Ein gesunder Lebensstil wie Nichtrauchen und körperliche Bewegung können ebenfalls dazu beitragen, die Lungenfunktion zu verbessern und das COPD Risiko zu minimieren. Es ist essenziell, dass jeder Mensch seine Lungengesundheit kontinuierlich überwacht und bei Verdacht auf Atemprobleme sofort einen Arzt aufsucht.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Es existieren verschiedene Therapiemöglichkeiten, die je nach Schweregrad der Erkrankung zum Einsatz kommen können. Die Behandlung zielt in erster Linie darauf ab, die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Lungenkrankheit zu verlangsamen. Dazu gehören Medikamente wie Bronchodilatatoren, Steroide und Antibiotika zur Erweiterung der Atemwege. Auch Sauerstofftherapie kann bei schweren Fällen hilfreich sein.

Neben medikamentösen Therapien ist auch eine Veränderung des Lebensstils wichtig. Raucherentwöhnung, regelmäßige körperliche Aktivität und eine gesunde Ernährung können dazu beitragen, die Symptome einzudämmen und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. In manchen Fällen kann auch eine Rehabilitation sinnvoll sein, um die Lungenfunktion zu verbessern und den Patienten im Umgang mit der Erkrankung zu unterstützen. In manchen Fällen kann auch eine Lungentransplantation erforderlich sein.

Wie ist der Ablauf der Krankheit? Welche Stadien werden dabei durchlaufen?

Für viele Menschen ist die Entstehung einer COPD-Erkrankung ein schleichender Prozess, der sich über viele Jahre hinweg entwickelt. Chronische Bronchitis ist eine der häufigsten Formen, die durch eine Entzündung der Bronchien gekennzeichnet ist. Eine weitere Form der Krankheit ist die obstruktive Lungenerkrankung, die durch eine Verengung der Atemwege gekennzeichnet ist.

In der Regel durchläuft eine COPD-Erkrankung vier Stadien:

    1. Das erste Stadium ist noch relativ mild und macht sich oft nur durch Husten und vermehrten Auswurf bemerkbar.
    2. Im zweiten Stadium treten vermehrt Atemnot und eine eingeschränkte körperliche Belastbarkeit auf.
    3. Im dritten Stadium, bei fortgeschrittener COPD, verschlechtert sich die Lungenfunktion massiv, was zu einer deutlichen Einschränkung im Alltag führen kann.
    4. Im vierten Stadium, also schwerer COPD, ist die Lungenfunktion stark beeinträchtigt und es kommt zu schwerer Atemnot auch in Ruhezuständen.

Eine unkontrollierte COPD kann zu einer Cor Pulmonale führen, einer Herzerkrankung aufgrund von Druckbelastungen im Lungenkreislauf oder sogar den Tod verursachen.

Kann man der Lungenkrankheit vorbeugen?

Darauf gibt es keine einfache Antwort. Die meisten Experten sind sich jedoch einig, dass einige Maßnahmen vorhanden sind, die man ergreifen kann, um der Entstehung einer COPD vorzubeugen. Dazu gehören beispielsweise das Vermeiden von Rauchen und Luftverschmutzung sowie das Einhalten einer gesunden Ernährung und eines aktiven Lebensstils.

Es gibt jedoch auch Faktoren wie genetische Veranlagungen und Umweltbedingungen, auf die man keinen Einfluss hat und die das Risiko einer COPD-Erkrankung erhöhen können. In jedem Fall ist es wichtig, dass die eigene Lungengesundheit überwacht und bei ersten Anzeichen von Atembeschwerden oder anderen Symptomen ein Arzt aufgesucht wird.

Je früher die Lungenkrankheit COPD diagnostiziert wird, desto besser sind in der Regel die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung und eine Verbesserung der Lebensqualität.

Um das Risiko einer COPD-Erkrankung zu reduzieren, sollten Raucher unbedingt mit dem Rauchen aufhören und körperliches Training in ihren Alltag integrieren. Auch eine gesunde Ernährung und Vermeidung von Schadstoffbelastungen können helfen.

Es ist wichtig, dass Betroffene frühzeitig medizinische Hilfe suchen und eine Diagnose erhalten, um gezielt behandelt werden zu können. Die Therapie zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Dazu gehören zum Beispiel Medikamente zur Erweiterung der Atemwege oder Sauerstofftherapie. Auch eine Lungentransplantation kann in manchen Fällen erforderlich sein.

Lebensstiländerungen zur Prävention bei älteren Menschen

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung ist ein häufiges Leiden, das vor allem ältere Menschen betrifft. Die Krankheit stellt eine schwere Belastung dar und kann zu einem frühzeitigen Tod führen. Daher ist es wichtig, sich der Risikofaktoren bewusst zu sein und Maßnahmen zur Vorbeugung zu ergreifen.

Eine Lebensstiländerung kann ein wirksamer Weg sein, um COPD-Erkrankungen bei älteren Menschen vorzubeugen. Dazu gehört die Reduktion des Rauchens oder des Passivrauchens, sowie die Vermeidung von Umweltverschmutzung und Allergenen, da all diese Faktoren COPD begünstigen können. Zudem sollten regelmäßige Bewegung und Sporttreiben dazu beitragen, die Atemfunktion zu verbessern und den Körper gesund zu halten. Eine gesunde Ernährung mit Vitaminen und Nährstoffen, die die Lunge stärken, ist ebenso wichtig.

Darüber hinaus kann auch die Einnahme bestimmter Medikamente helfen, Risiken zu reduzieren. Diese Medikamente sollten jedoch nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt oder Pflegedienst angewendet werden. Wer an COPD-Symptomen leidet, dem empfiehlt sich daher dringend, sich an einen Arzt oder Pflegedienst zu wenden, der über alle möglichen Maßnahmen der Prävention berät. In unserem DAKOS Pflegedienst in Berlin sind wir bereit Pflegebedürftige zu COPD zu konsultieren und bei der Therapie Unterstützung zu leisten!

Besonders im Alter ist körperliche Aktivität ein wesentlicher Faktor für die Gesundheit und Lebensqualität

Bei COPD-Betroffenen kann Bewegung jedoch oft zur Herausforderung werden, da diese Atemwegserkrankung die Atmung beeinträchtigt. Dennoch sollten gerade ältere COPD-Patienten versuchen, regelmäßig körperlich aktiv zu sein, um ihre Lungenfunktion zu verbessern und somit auch ihre Lebensqualität zu steigern.

Dabei muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Belastung nicht zu hoch ist und auf das individuelle Leistungsvermögen abgestimmt wird. Auch Atemübungen können helfen, das Lungenvolumen zu erhöhen und den Atemfluss zu erleichtern.

Eine gute Möglichkeit für ältere Patienten, sich in Bewegung zu bringen, sind spezielle Programme der Rehabilitation, die sowohl Ausdauer- als auch Krafttraining beinhalten. Durch regelmäßige Bewegung können ältere COPD-Patienten ihre Lungenfunktion verbessern und somit länger selbstständig bleiben und ein aktives Leben führen.

Für ältere Menschen ist Atemnot ein ständiger Begleiter im Alltag, doch es gibt Abhilfe

Ältere haben oft das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, was ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Eine der häufigsten Komplikationen bei älteren Menschen ist das Risiko für die Cor Pulmonale-Herzinsuffizienz.

Um die Symptome von Atemnot zu lindern und die Gefahr einer Cor Pulmonale-Herzinsuffizienz zu reduzieren, gibt es spezielle Maßnahmen für Menschen im Seniorenalter. Es kann nicht oft genug betont werden, dass Betroffene aufhören sollten zu rauchen, da dies die Lungenfunktion weiter verschlechtert. Und zudem ist altersgerechtes Training wichtig, um die Ausdauer und Atmungsfunktion zu verbessern.

Medikamente wie Bronchodilatatoren und Steroide können ebenfalls helfen, die Symptome von Atemnot zu lindern, auch bei einer häuslichen Pflege durch Angehörige. In schwereren Fällen kann eine Sauerstofftherapie unterstützen.

Ältere Menschen sollten eng mit ihrem Arzt oder Pflegeteam zusammenarbeiten, um die bestmögliche Behandlung und Betreuung zu erhalten. Durch eine sorgfältige Behandlung und Selbstmanagement können sie ihre Symptome besser kontrollieren.

Fazit: Warum die Krankheit häufig unterschätzt wird und warum es so wichtig ist, die Lungengesundheit zu überwachen

Viele Menschen leiden unter den Symptomen dieser Krankheit und wissen es nicht einmal. Dabei kann eine frühzeitige Diagnose und Behandlung den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen und die Lebensqualität erhöhen. Auch wenn COPD-Erkrankungen nicht heilbar sind, gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, um die Symptome zu lindern und das Fortschreiten zu verlangsamen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass COPD zwar eine ernsthafte Erkrankung ist, die nicht unterschätzt werden sollte. Mit einer rechtzeitigen Diagnose und Behandlung sowie einem bewussten Umgang mit der Lungengesundheit kann jedoch einiges getan werden, um den Alltag souverän zu meistern.

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